Wenn die Sirene geht, müssen wir los

Zu dieser Feuerwehr bin ich zufällig gekommen. Während meiner Zeit in Mecklenburg-Vorpommern fragte mich Kay, ob ich nicht beim Löschangriff-Wettkampf aushelfen möchte. Da ich das Motto lebe, dass man auf dem Sofa keine Leute kennen lernt, sagte ich ihm zu und SCHWUPS war ich in der Feuerwehr. Als ich wieder nach Hause kam, wechselte ich zu der Freiwilligen Feuerwehr Hasselberg.

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Meine Motivation

Im Gegensatz zu den Großstädten sind wir in Freiwilligen Feuerwehren organisiert, also jeder von uns macht das ehrenamtlich. Meine Motivation dabei zu sein ist: Wenn es brennt, möchte ich, dass jemand da ist und das Feuer auf unserem Hof löscht. Ich möchte, dass mich jemand bei einem Verkehrsunfall aus dem Auto schneidet und befreit.

Wenn die Sirenen gehen, weiß ich nie, was passiert ist. Wird ein Kind oder eine Person vermisst? Gab es einen Verkehrsunfall? Müssen wir den Sportplatz für den Rettungshubschrauber absichern? Brennt ein Haus? Erst am Feuerwehrgerätehaus kann ich an der Tafel lesen, wo es hingeht und was los ist. Weiterlesen

… nur weil ich eine Frau bin?

Einige meiner Freundinnen und Bekannten kennen dieses Phänomen ebenfalls. Man arbeitet in einem männerdominierten Beruf und muss sich seinen „Platz“ hart erkämpfen. Dabei erlebt man echt kuriose Dinge.

Der Vertreter auf unserem Hof

Ein Vertreter kommt auf unseren Hof und möchte meinen Vater sprechen. Mein Vater war unterwegs und der Vertreter ziemlich deprimiert, dass er nicht da ist. Er konnte mir sein Anliegen nicht mitteilen und irgendwie war diese Situation ziemlich komisch. Auf meine Frage, was er hier möchte und wie ICH ihm weiterhelfen kann, sagte er, dass er sich lediglich bei meinem Vater vorstellen möchte.

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